Was versteht man unter einer Haushaltsauflösung?

Was ist eine Haushaltsauflösung?

 

Was Sie bei einer Haushaltsauflösung alles beachten sollten

Als Haushaltsauflösung wird ganz allgemein die komplette Entleerung einer Wohnung bezeichnet. Dazu zählen nicht nur die Wohnräume, sondern auch sämtliche Nebenräume, wie zum Beispiel Keller, Boden oder Garagen. Verantwortlich für die Räumung der Wohnung ist in erster Linie der Besitzer des vorhandenen Hausrates. Er muss den Hausrat aber nicht selber entsorgen, sondern kann geeignete Personen damit beauftragen.

Vielfältige Gründe für eine Haushaltsauflösung

Nicht immer sind es die Erben, die eine Haushaltsauflösung durchführen oder veranlassen. Es gibt auch viel angenehmere Gründe für eine Haushaltsauflösung. Häufig ist es zum Beispiel günstiger, sich komplett neu einzurichten, wenn Sie auswandern oder in einen weit entfernten Ort ziehen möchten. Selbst der Umzug zu einem neuen Partner kann mit einer Haushaltsauflösung einhergehen. Unangenehm wird die Haushaltsauflösung für Sie als Haus- oder Wohnungseigentümer, wenn Sie aus diversen Gründen Ihr Eigentum von den Resten der Mieter befreien müssen. So kann oft beim Räumen einer Messiewohnung nicht mehr von einer Auflösung die Rede sein, sondern es muss eine Entmüllung vorgenommen werden. Immer mehr Unternehmen haben sich inzwischen auf solche Dienstleistungen spezialisiert.

Die Haushaltsauflösung – ein Abschied für immer

So vielfältig, wie die Gründe für eine Haushaltsauflösung sind, haben sie doch alle etwas gemeinsam. Eine Haushaltsauflösung ist etwas Endgültiges. Wenn Sie sich dazu entschließen, Ihren Haushalt aufzulösen, ist das unwiederbringlich. Sie lösen nicht nur Ihren Hausrat auf, sondern auch ein Stück Vergangenheit. In den meisten Fällen geht so eine Haushaltsauflösung nicht ohne Emotionen vonstatten. Genau aus diesem Grund sollten Sie Ihre Haushaltsauflösung auch sehr gut planen und vorbereiten.

Entrümpeln oder verwerten?

Ziel der Haushaltsauflösung ist es, die Wohnung oder das Haus, inklusive aller Nebengebäude komplett zu räumen. Nicht immer handelt es sich dabei allerdings um Müll, der einfach nur entsorgt werden muss. Manchmal kommen bei einer Haushaltsauflösung auch wahre Schätze ans Tageslicht, die lange im Verborgenen lagen und vielleicht sogar schon in Vergessenheit geraten sind. Es könnte sich also durchaus lohnen, wenn Sie die Haushaltsauflösung gemeinsam mit einem Experten planen. Vor allem dann, wenn es darum geht, die Wohnung eines Verstorbenen zu räumen, fehlt den Hinterbliebenen nicht selten die emotionale Distanz zu den Dingen. Wertvolle Dinge werden als lieb gewordener Plunder betrachtet oder einfache Dinge werden in der Erinnerung zu wahren Schätzen. Ein Experte kann hier ratend zur Seite stehen und eine erste Vorauswahl treffen.
Im Vorfeld sollten Sie aber schon einmal einen Gang durch die Wohnung gemacht haben, um alles, was Ihnen wichtig ist, vor dem Entrümpler zu sichern. Wenn der Haushalt erst einmal auf dem Lkw gelandet ist, ist es meistens zu spät.

Reduzieren Sie die Kosten der Haushaltsauflösung

Wenn Sie ein Unternehmen mit der Haushaltsauflösung beauftragt haben, landen Kisten und Kartons mit dem Hausrat in der Regel sofort auf dem Sperrmüll. Die Mitarbeiter haben allerdings auch ein gutes Auge für Dinge, die noch einen gewissen Verkaufswert haben oder sogar wertvoll sein könnten. Um die Kosten für die Auflösung des Haushaltes so gering wie möglich zu halten, sollten Sie sich am besten selber im Vorfeld nach interessanten Dingen umschauen. Für altes Silberbesteck, schöne Bilder oder andere Dekorationsartikel findet sich vielleicht auch noch ein Liebhaber. Wenn Ihnen nicht die Zeit davon rennt, könnten Sie vielleicht einen Garagenflohmarkt oder Ähnliches abhalten. Sicher werden Sie damit kein Millionär werden, aber vielleicht ist es einfach schön zu wissen, dass viele Dinge weiter verwendet werden und nicht einfach auf dem Sperrmüll landen. Nicht zuletzt ist es natürlich auch eine Kosten-Nutzen-Frage. Je weniger Dinge entsorgt werden müssen, desto geringer sind die Kosten für die Haushaltsauflösung.
Wichtige Dinge zum Schluss
Wenn Sie Ihre Haushaltsauflösung selber durchführen, sollten Sie auf jeden Fall darauf achten, dass Sie sich nicht verzetteln. Stellen Sie am besten einen Plan auf, wann welche Termine abgearbeitet werden müssen. Zu beachten sind zum Beispiel Kündigungsfristen oder das Beantragen für die Sperrmüllabholung. Viele Kommunen bieten einmal im Jahr eine kostenlose Abholung an. Wenn die Zeit bei Ihrer Haushaltsauflösung allerdings ein wichtiger Faktor ist, sollten Sie ein Unternehmen beauftragen. Gute Unternehmen arbeiten schnell und gründlich.

www.entruempelungsprofis-nrw.de

Was ist Sondermüll und wie entsorge ich diesen richtig?

Abfälle als Sondermüll erkennen und richtig entsorgen

Im Haushalt, in der Industrie oder in Krankenhäusern fallen täglich Abfälle an, die schädliche Substanzen enthalten. Sie stellen dann eine große Gefahr für die menschliche Gesundheit oder die Umwelt dar. Finden Sie beim Aufräumen oder während eines Umzugs schädliche Materialien, geben Sie diese als Sondermüll bei stationären Annahmestellen, mobilen Schadstoffsammlungen oder Wertstoffannahmestellen ab.

Sondermüll richtig erkennen

Bei vielen Substanzen besteht die Gefahr, dass sie das Grundwasser, den Boden oder die Luft gefährden. Je nachdem, um was für eine Substanz es sich handelt, gefährdet sie nicht nur die Umwelt, sondern es besteht auch eine Gefahr für die Gesundheit. Dieses gilt vor allem, wenn die Substanz krankheitserregend, brennbar und/oder explosiv ist.

Insgesamt gibt es mehr als 400 Abfallarten im Abfallverzeichnis, die als gefährlich eingestuft sind und somit zum Sondermüll gehören. Im Haushalt fallen z. B.

– Medikamentenreste,
– Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen oder andere Leuchtmittel,
– Batterien und Akkus,
– Farben und Lacke,
– lösungsmittelhaltige Substanzen,
– Altöl,
– Elektrogeräte

als Sondermüll an.

Sondermüll mit gefährdenden Inhaltsstoffen ist mit einem entsprechenden Gefahrensymbol oder einem Warnhinweis versehen. Zusätzlich ist oft eine durchgestrichene Mülltonne abgebildet um zu verhindern, dass der Sondermüll in den normalen Hausmüll gelangt. Gerade Gegenstände oder Produkte (z. B. Holzschutzmittel), deren letzte Verwendung einige Zeit her ist, stellen eine Gefahr dar. Sie enthalten unter Umständen gefährliche, inzwischen verbotene Schadstoffe und gefährden so die Natur und den Menschen.

Mit Sondermüll richtig umgehen

Wenn Gefahrensymbole oder Warnhinweise auf einem Gegenstand oder Produkt auf Sondermüll hinweisen, bewahren Sie diesen möglichst in der Originalverpackung kindersicher auf. Um zu vermeiden, dass der Sondermüll versehentlich in den Hausmüll gelangt, verwahren Sie ihn bis zur Entsorgung in einem abschließbaren Schrank. Mischen Sie grundsätzlich keine Chemikalienreste miteinander. Wenn diese miteinander reagieren, kann es zu gefährlichen Verletzungen kommen. Bei der Entsorgung von Altmedikamenten gibt es keine einheitliche Regelung. Denn Apotheken sind seit 2009 nicht mehr zur Rücknahme von Medikamenten verpflichtet und somit die Entsorgung über den normalen Hausmüll möglich . Allerdings empfiehlt es sich, selbst kleine Medikamentenmengen beim Recyclinghof oder Schadstoffmobil abzugeben, damit sie nicht in die Umwelt gelangen.

Methoden der Sondermüll-Entsorgung

Je nach Gegenstand bzw. Substanz gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Sondermüll fachgerechten und kostenlosen entsorgen:

a) Schadstoffmobile

Die kommunalen Fahrzeuge sind für den Transport von Gefahrgut ausgestattet und kommen zu bestimmten Terminen in Ihre Wohnortnähe. Die Entgegennahme des Sondermülls zur Entsorgung erfolgt in haushaltsüblichen Mengen, wenn er als Gefahrstoff gekennzeichnet ist, z. B.
– Haushaltschemikalen,
– Pestizide,
– Altbatterien, Knopfzellen und Akkus,
– Spraydosen,
– Altlacke- und -farben,
– Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen.

b) Recycling- bzw. Wertstoffhof

Hierbei handelt es sich um eine abfallwirtschaftliche Einrichtung eines Entsorgungsträgers zur Weiterleitung der gesammelten Abfälle und Wertstoffe an die Verwertungs- oder Entsorgungsanlagen. Sie bringen den Sondermüll eigenständig zum Recyclinghof und geben ihn dort meist kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr ab. Auf dem Recyclinghof befinden sich unterschiedliche Container, mit getrennter Aufbewahrung nach z. B. Elektrogeräte, Altfarben, Leuchtstofflampen, Autobatterien etc.

c) Rücknahmepflicht des Handels

Es ist untersagt, Elektrogeräte und -schrott oder Batterien bzw. Akkus über den Hausmüll zu entsorgen. Seit 2016 gilt das Elektroschrott-Gesetz, wonach der Handel ausgediente Elektronik- und Elektrogeräte muss. Diese Regelung gilt für den stationären Handel und für den Onlinehandel gleichermaßen. Generell besteht eine Rücknahmepflicht von großen Elektrogeräten (z. B. Fernseher, Waschmaschine, Kühlschrank), wenn Sie ein entsprechendes Neugerät kaufen. Für Kleingeräte mit einer Kantenlänge von weniger als 25 cm (z. B. Smartphone, elektrische Zahnbürste, Rasierer) gilt die Rücknahme ohne Bedingung. Das heißt, dass selbst, wenn Sie kein neues Gerät kaufen, eine Rücknahmepflicht besteht. Auch Akkus und Batterien nimmt der Handel in speziellen Sammelbehältern zurück. Alternativ ist die Abgabe von Elektrogeräten als Sondermüll auch im Recyclinghof möglich. Batterien und Akkus nimmt das Schadstoffmobil ebenfalls entgegen.

Kontaktformular

Stimmen Sie gleich einen kostenlosen und unverbindlichen Besichtigungstermin mit uns ab. Sie erhalten im Anschluß umgehend ein detailiertes und unverbindliches Angebot.