Den Umzug richtig planen

Umzug ohne Stress

So ganz ohne Stress geht ein Umzug leider nicht vonstatten. Vielleicht helfen Ihnen aber unsere Tipps, Ihren Umzug ohne Komplikationen durchzuführen.Der Umzug ist der Start in ein neues Leben. Gleichzeitig ist er auch eine gute Gelegenheit mit einigen Dingen aufzuräumen. Sortieren Sie im Vorfeld die Sachen aus, die Sie nicht mehr benötigen. Entscheiden Sie ganz in Ruhe, was damit geschehen soll. Vielleicht bringen sie auf dem Flohmarkt noch ein paar Euro ein. Andere Dinge, die nur für den Sperrmüll geeignet sind, können Sie schon vor dem Umzug entsorgen.

Umzugsunternehmen oder alles in Eigenregie

Wie Sie Ihren Umzug organisieren, hängt von vielen Faktoren ab. Sie können ihn ganz bequem von einem professionellen Umzugsunternehmen durchführen lassen oder alles in Eigenregie organisieren. Auf jeden Fall sollten Sie sich gut vorbereiten. Mit dem Unternehmen muss ein passender Termin gefunden und die entsprechenden Konditionen müssen verhandelt werden. Bevor Ihnen das Unternehmen einen festen Preis sagen kann, kommt in der Regel jemand in Ihre Wohnung und macht einen Kostenvoranschlag. Um alles andere kümmert sich dann das Unternehmen.

Organisieren Sie Ihren Umzug selber, beginnt Ihre Arbeit schon damit, dass Sie möglichst viele Helfer organisieren. Kartons müssen herangeschafft und der Hausrat eingepackt werden. Wohnen Sie in einer belebten Straße oder ist das Ziel eine belebte Straße, empfiehlt es sich eine Haltezone einzurichten, damit Sie am Umzugstag auch wirklich einen Parkplatz haben. Den Antrag dafür stellen Sie bei der örtlichen Polizei. Der Umzug in eigener Regie ist zwar billiger als mit einem Umzugsunternehmen, dafür aber bedeutend stressiger.

Gute Organisation ist wichtig

Ein Umzug ist mit dem Transport der Möbel nicht abgeschlossen. Es gehört auch sehr viel Organisation dazu. Angefangen von A wie Auto bis hin zu Z wie Zeitung gibt es viel zu organisieren. Ämter und Behörden möchten gern Ihre neue Adresse haben. Ziehen Sie in eine andere Stadt, muss auch Ihr Auto umgemeldet werden. Banken, die Krankenkasse oder die Rentenstelle sollten Sie ebenfalls über die neue Adresse informieren. Selbst die GEZ ist an Ihrer neuen Anschrift interessiert. Am besten ist es, wenn Sie bei der Post einen Nachsendeauftrag stellen. Ihre Post wird Ihnen dann je nach Wunsch für sechs oder zwölf Monate an die neue Adresse geschickt. Sie merken dann schnell, wenn Sie vergessen haben, sich bei irgendjemandem umzumelden.

Kündigung der alten Wohnung

Auch der Auszug will vorbereitet sein. Ihre Wohnung können Sie mit einer Frist von drei Monaten kündigen. Wichtig ist, dass die Kündigung spätestens am dritten Werktag des Kalendermonats beim Vermieter eingetroffen sein muss. Schönheitsreparaturen brauchen Sie nur dann ausführen, wenn es im Mietvertrag vereinbart sind. Wenn Sie die Wohnung übergeben, gehen Sie gemeinsam mit dem Vermieter noch einmal durch die Wohnung und halten eventuelle Mängel schriftlich fest. So ist sichergestellt, dass der Vermieter nach dem Auszug keine unberechtigten Forderungen stellen kann.

Achten Sie auch darauf, dass sämtliche Zählerstände korrekt aufgeschrieben und im Übergabeprotokoll festgehalten werden. Auf die Heizkostenabrechnung müssen sie allerdings noch ein wenig warten. Der Vermieter muss eine Zwischenablesung in Auftrag geben und sie Ihnen zukommen lassen. Auch mit der Kautionsrückzahlung müssen Sie Geduld haben. Wenn die Wohnung ordentlich übergeben wurde, steht Ihnen die Kaution plus der aufgelaufenen Zinsen zu. Wie lange der Vermieter dafür Zeit hat, wird von Richtern unterschiedlich bewertet. Ein Zeitraum von sechs Monate ist realistisch. Rechnet der Vermieter allerdings damit, dass noch eine Nachforderung für die Heizkosten entsteht, kann er die Rückzahlung bis zum Ende der Abrechnungsperiode verzögern.

So entrümpeln Sie richtig – Tipps der Entrümpelungsprofis NRW

Was versteht man unter einer Entrümpelung einer Wohnung?

Im Laufe der Zeit sammelt sich in einer Wohnung sehr viel an. Was einmal einen ganz besonderen Wert hatte, ist inzwischen altmodisch oder uninteressant geworden. Für viele Menschen ist ein Umzug oder eine Renovierung der richtige Zeitpunkt für die Entrümpelung.

Sich von alten Dingen zu trennen und in der Wohnung Ordnung zu machen, schafft nicht nur neuen Platz, sondern kann auch Balsam für die Seele sein. Bei einer Entrümpelung trennen Sie sich nicht nur von alten Dingen, sondern häufig auch von Ballast, der schwer auf der Seele liegt.

Der beste Anfang für die Entrümpelung

Am besten ist es, die Entrümpelung im Keller, auf dem Dachboden oder im Abstellraum zu beginnen. Ein geplanter Umzug oder eine Renovierung sind die beste Zeit, auch einmal solche Dinge in Angriff zu nehmen. Wichtig ist natürlich auch hier, dass Sie die ganze Entrümpelung mit System angehen. Schon bei einer ersten Durchsicht werden Sie erstaunt sein, was sich in Regalen und alten Kleiderschränken alles findet. Angefangen von Ramsch und unnötigen Dingen bis hin zu kleinen Schätzen ist alles möglich. Viele Dinge, die noch funktionsfähig sind, können sogar Ihr finanzielles Budget noch ein wenig aufbessern. In diversen Kleinanzeigenportalen oder auf eBay finden sich vielleicht noch Liebhaber für Dinge, die Sie nicht mehr benötigen. Schon allein aus diesem Grund sollten Sie mit der Entrümpelung nicht erst beginnen, wenn der Umzug direkt vor der Tür steht. Lassen Sie sich Zeit und gehen Sie alles in Ruhe an.

Wohin mit dem Sondermüll?

Nicht selten lagern in Kellern und Abstellräumen auch noch Altlasten, die über den Sondermüll entsorgt werden müssen. Das können alte Farben und Lacke genauso sein wie Gartenchemikalien oder spezielle Reinigungsmittel. Solche Dinge gehören nicht in den Hausmüll. In den meisten Städten und Gemeinden gibt es aber einen Recyclinghof, wo Sie solche Dinge abgeben können. Das gilt übrigens auch für alte Elektrogeräte, wie zum Beispiel Computer, Fernseher oder Wasserkocher. Nichts für die Entrümpelung oder den Wertstoffhof sind dagegen alte Batterien oder Akkus. So etwas geben Sie am besten dem Handel zurück. Viele Geschäfte haben in ihrem Eingangsbereich eine Box dafür stehen. Haben Sie im Keller noch alte Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen liegen? Auch so etwas gehört in die Sondermüllannahmestelle.

Wohin mit dem Sperrmüll?

Da nicht jeder die Möglichkeit hat, seinen Sperrmüll aus der Entrümpelung zum Recyclinghof zu bringen, bieten die meisten Städte und Gemeinde eine Abholung an. Diese Abholung muss allerdings beantragt werden. Wer seinen Sperrmüll einfach so auf die Straße stellt, muss mit einem hohen Bußgeld rechnen. Die Kosten für die Abholung sind dagegen sehr gering.

Eine neue Chance für alte Kleider

Kleidung, die für Sie ihren Reiz verloren hat, muss nicht unbedingt im Rahmen der Entrümpelung entsorgt werden. Es gibt viele Menschen, die sich über Ihre alten Kleider und Möbel freuen. Sie können Ihre alten Kleider in einem Laden für gebrauchte Kleidung abgeben oder auch als Spende an eine gemeinnützige Institution verschenken. Sperrige Gegenstände, wie Möbel oder funktionierende Elektrogeräte werden häufig von den Organisationen abgeholt, um sie nach einer technischen Überprüfung an bedürftige Menschen weiterzureichen. Gegenstände, die nicht mehr für die Weiterverwendung geeignet sind, holen Gemeinden oder städtischen Entsorgungsunternehmen gegen eine geringe Gebühr bei Ihnen zu Hause ab.

Professionelle Unternehmen für die Entrümpelung

Für eine Entrümpelung gibt es viele Gründe. Nicht immer steckt ein Umzug oder eine Renovierung dahinter. Immer häufiger hinterlassen auch Mieter ihren Abfall beim Auszug in der Wohnung. Die Entrümpelung solcher Wohnungen überlassen Sie am besten einem professionellen Unternehmen. Die Mitarbeiter sind mit solchen Fällen vertraut und arbeiten schnell und rigoros. So haben Sie am schnellsten die Möglichkeit, Ihre Wohnung wieder zu verwenden.
Angesagt sind professionelle Unternehmen für die Entrümpelung aber auch dann, wenn Hinterbliebene eine Wohnung von lieben Angehörigen räumen müssen. Diese Unternehmen begutachten bei einer Vorbesichtigung die Räumlichkeiten und können oft schon Auskunft darüber geben, welche Kosten auf den Auftraggeber zukommen. Nicht selten verwerten Firmen aber auch den Hausrat und verrechnen den Gewinn mit den Kosten. Das Unternehmen bestätigt nach der Entrümpelung die ordnungsgemäße Entsorgung aller Gegenstände aus der Wohnung und den anderen Räumlichkeiten.

Vermieterpfandrecht – wann und wie der Vermieter pfänden darf

Vermieterpfandrecht – Hier erfahren Sie was erlaubt ist

Immer wieder passiert es, dass Mieter ihre Miete und Nebenkosten nicht bezahlen. Sei es wegen Arbeitslosigkeit, Krankheit oder einfach nur, weil die Zahlungsmoral zu wünschen übrig lässt. Egal, aus welchem Grund Miete oder Nebenkosten nicht bezahlt werden, am Ende ist es der Vermieter, der die Ausfälle verkraften muss. Der Gesetzgeber hat Vermietern daher ein Mittel gegen säumige Mieter an die Hand gegeben. Das Vermieterpfandrecht.

Was ist das Vermieterpfandrecht?

Das Vermieterpfandrecht gibt Vermietern die Möglichkeit, mittels Pfändung von Einrichtungsgegenständen aus der Wohnung des Mieters ihre Forderungen aus dem Mietverhältnis abzusichern. Der Vermieter darf jedoch nicht alles aus der Wohnung des Mieters pfänden. Gegenstände wie Kühlschränke und Waschmaschine, die der Mieter für sein tägliches Leben benötigt, darf der Vermieter nicht pfänden. Diese Gegenstände sind unpfändbar.

Wann darf der Vermieter pfänden?

Damit ein Vermieter das Pfandrecht nutzen kann, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Eine willkürliche Pfändung ist nicht gestattet. Grundsätzlich gelten die folgenden Bestimmungen:

Der Vermieter darf nur bewegliche Sachen pfänden. Auf Grundstücke oder Immobilien hat der Vermieter keinen Zugriff.

Gegenstände, die sich nicht im Eigentum des Mieters befinden, sondern vom Mieter nur geliehen, gemietet oder geleast wurden, darf der Vermieter nicht pfänden.

Gegenstände, die dem Pfändungsschutz nach § 811 ZPO unterliegen, dürfen nicht gepfändet werden. [url=https://dejure.org/gesetze/ZPO/811.html]Mehr Infos zum Pfändungsschutz[/url]

Gegenstände, die der Vermieter pfänden möchte, müssen vom Mieter selbst in die Wohnung gebracht worden sein und sich bei der Pfändung auch dort befinden.

Der Vermieter darf nur pfänden, wenn er gegenüber dem Mieter Forderungen aus Mietzahlungen, Nebenkostenzahlungen und Schadensersatzansprüche hat. Das heißt, schuldet der Mieter dem Vermieter noch Mietzahlungen oder Nebenkosten, darf der Vermieter pfänden. Wenn der Mieter am Mietobjekt einen Schaden verursacht hat, ist er zur Leistung von Schadenersatz verpflichtet und der Vermieter darf auch hier pfänden.

Der Vermieter ist dem Mieter gegenüber schadenersatzpflichtig, wenn er wissentlich oder unwissentlich Gegenstände des Mieters pfändet, die nicht gepfändet werden dürfen.

Wann erlischt das Vermieterpfandrecht?

Wenn der Mieter Gegenstände aus der Wohnung oder von einem gemieteten Grundstück entfernt, können diese Gegenstände vom Vermieter nicht mehr gepfändet werden. Allerdings darf der Mieter pfändbare Sachen nicht gegen den Willen, oder ohne, dass der Vermieter davon weiß, entfernen. Das Vermieterpfandrecht erlischt dann einen Monat nach dem Zeitpunkt, an dem der Vermieter von der Entfernung der Sachen wusste.

Gilt das Vermieterpfandrecht auch für Untermieter?

Nein. Gegenüber einem Untermieter kann der Vermieter sein Pfandrecht nicht ausüben. Das Pfandrecht hat er nur gegenüber dem Mieter.

Kann sich ein Mieter im Zusammenhang mit dem Vermieterpfandrecht strafbar machen?

Ein Mieter begeht eine Straftat, wenn er sich der sogenannten Pfandkehr schuldig macht. Die Pfandkehr ist ein Straftatbestand nach § 289 des Strafgesetzbuches (StGB) und bedeutet, dass der Mieter eine Pfandsache trotz des Einspruches des Vermieters aus der Wohnung entfernt. Hat der Vermieter zum Beispiel die Einbauküche gepfändet und der Mieter zieht aus der Wohnung aus, dann darf der Mieter die Küche nicht mitnehmen, wenn der Vermieter nicht zustimmt. Nimmt er die Einbauküche dennoch mit, macht er sich strafbar.

Was geschieht, wenn der Verkaufserlös der gepfändeten Sachen höher ist als die Schulden?

Der Vermieter darf nicht beliebig viele Gegenstände aus der Wohnung entfernen und einfach verkaufen. Die Gegenstände müssen in einer öffentlichen Versteigerung angeboten und gegen das höchste Gebot verkauft werden. Ist der Erlös aus dem Verkauf höher als die Schulden des Mieters, dann muss der Vermieter den überschüssigen Betrag an den Mieter auszahlen.

 

Welche Aufgaben hat ein Hausmeister?

Das Berufsbild des Hausmeisters wandelt sich

Hausmeister ist kein Lehrberuf

Auch wenn die Tätigkeit als Hausmeister nicht als Lehrberuf anerkannt ist, ist ein Hausmeister eine wichtige Person, die in Miethäusern und auch in Eigentumsanlagen oder in Bürogebäuden eine vielfältige Aufgabenerfüllung umsetzt. Dabei liegen die Aufgabenbereiche des Hausmeisters in der Verwaltung, der Betreuung der Wohnanlagen und auch der Überwachung hinsichtlich der Sauberkeit wie auch der Funktionsweise der technischen Einrichtungen. Die Hausmeistertätigkeit hat eine lange Tradition und ist sehr weit verbreitet – dennoch kann niemand diesen Beruf als anerkanntes Berufsbild mit Abschluss erlernen.

Eine handwerkliche Ausbildung als Basis begünstigt den Einstieg

Grundsätzlich kann zunächst einmal jeder Hausmeister werden. Oftmals vorausgesetzt und gewünscht sind in diesem Zusammenhang mit der Ausübung der Tätigkeit allerdings Eigenschaften, die in einem Talent der Verwaltung und der Betreuung von Gebäuden liegen. Dazu ist es üblicherweise sehr sinnvoll, wenn für die Ausführung der Hausmeistertätigkeit gewisse handwerkliche Talente bestehen, um kleinere Reparaturarbeiten direkt und ohne die Einbindung eines Fachbetriebes umsetzen zu können. Deshalb entstammen Menschen, die der Hausmeistertätigkeit nachgehen, sehr häufig einem Handwerksberuf, in dem sie eine Ausbildung absolviert haben. Ebenso Elektriker wie auch Tischler oder Gas-Wasser-Installateure können sich in diesem Berufsbild sehr gut profilieren. Ein organisatorisches Talent rundet die Qualifikation für die Handwerkertätigkeit ab.

Üblicherweise wohnt der Hausmeister auch in dem Wohngebäude oder der Wohneinheit, die er zu betreuen hat. Innerhalb größerer Wohneinheiten, also in Wohnanlagen, ist es gängige Praxis, dass der Hausmeister für verschiedene Wohnungen oder Häuser der Einheit zuständig ist. Das führt dazu, dass der Hausmeister viele Aufgaben, die in sein Tätigkeitsgebiet fallen, an andere Auftragnehmer delegiert. Die Gartenpflege wie auch der Winterdienst oder die Reinigung von Hausfluren wird in diesem Zusammenhang an Fremdfirmen vergeben und der Hausmeister übernimmt bei diesen Aufgaben nur noch eine kontrollierende Tätigkeit.

Sehr häufig findet eine Vermischung der Bezeichnung Hausmeister und Facility Manager statt

Gerade in größeren Wohn- oder Bürogebäudeeinheiten ist der Hausmeister nicht zwingend in einem Anstellungsverhältnis beim Eigentümer der Häuser tätig. Viele Wohnungsunternehmen lassen gerade bei größeren Gebäudeeinheiten die Dienstleistung von einem sogenannten Hausmeisterservice erledigen. Das kann durchaus ein selbständig Tätiger sein, der diese Aufgabenstellung mittels Rechnungsstellung an den Auftraggeber als eigenständiger Dienstleister erledigt.

Häufig wird im Zusammenhang mit der Hausmeistertätigkeit mehr und mehr auch von einem Facility Manager gesprochen. Das ist allerdings nicht korrekt. Der Hausmeister ist lediglich für die praktische Umsetzung der Arbeiten zuständig, während der Facility Manager ein weiter gestreutes Aufgabenfeld abdeckt. Oftmals verfügt der Facility Manager über eine akademische Ausbildung oder auch eine kaufmännische oder technisch gelagerte Ausbildung, um die Aufgaben wahrzunehmen. Viele Aufgabengebiete des Hausmeisters und des Facility Managers überschneiden sich. Allerdings ist der Facility Manager auch im Regelfall mit Aufgaben betraut, die in den kaufmännischen und technischen Bereich führen und die weniger handwerklich gelagert sind, da er diese Aufgaben wiederum delegiert.

Deshalb ist der Facility Manager auch kein diplomierter Hausmeister, wie viele mit der Branche nicht Vertraute ihn bezeichnen. Da das Berufsbild des Hausmeisters sich mehr und mehr verlagert und die Arbeit immer öfter ausgelagert wird, ist es inzwischen nicht unüblich, dass gerade beispielsweise bei größeren Wohnungsgesellschaften anstelle der Hausmeister Facility Manager eingesetzt werden, die über eine Ingenieur-Ausbildung verfügen. In seiner Funktion beauftragt der Facility Manager dann über spezielle Dienstleistungsunternehmen die Hausmeister, die die praktischen Aufgaben erledigen. Angebotseinholungen, Kostenanalysen und eigenverantwortliche Auftragsvergaben sind es auch, die vom Facility Manager ausgeführt werden und die damit das klassische Berufsbild vom Hausmeister mehr und mehr ablösen.

Ist Ihr Umzug gut geplant?

Umzugs Checker

Wenn bei Ihnen ein Umzug ansteht, sollten Sie im Vorfeld alles gut planen, um sich viel Stress zu ersparen. Wir zeigen Ihnen, was Sie alles beachten sollten.

Bevor der Termin für Ihren Umzug in Reichweite ist, sollten Sie sich eine Liste anfertigen, auf der Sie alle noch anstehenden Aufgaben notieren. Diese Liste sollte sehr detailliert ausfallen und wirklich alle Aufgaben enthalten, die für den Umzug wichtig sind. Zu so einer Liste gehören nicht nur Dinge wie private Sachen einpacken, sondern auch Kündigungsschreiben, Umzugstransporter und Ähnliches.

Gut geplant ist halb geschafft

Mit der Planung sollten Sie sich möglichst bald beschäftigen, wenn Sie eine Wohnung gefunden haben, die Ihnen zusagt. Je besser Sie Ihren Umzug vorbereiten, desto ruhiger und angenehmer wird der Tag X verlaufen. Stress machen Ihnen im Endeffekt meistens die Kleinigkeiten. Viele Dinge, die zu einem Umzug gehören, fallen meistens erst dann auf, wenn es zu spät ist. Dazu gehört zum Beispiel das rechtzeitige Reservieren eines Parkplatzes vor der alten und der neuen Wohnung. Viel Zeit und Energie geht verloren, wenn Sie die Möbel weit tragen müssen, weil vor dem Haus kein Platz ist. Es lohnt sich also schon aus diesem Grund, alles im Vorfeld gut zu planen.

Der Umzug beginnt mit einer Checkliste

Haben Sie eine schöne Wohnung gefunden? Dann denken Sie daran, dass die alte Wohnung drei Monate im Voraus gekündigt werden muss. In ihrem Vertrag können Sie nachlesen, ob Sie irgendwelche Schönheitsreparaturen vornehmen müssen. Vielleicht sind Sie ja auch auf der Suche nach einem Nachmieter für Ihre alte Wohnung. Auch der kann nicht von einem Tag auf den anderen einziehen, denn in der Regel muss auch der Nachmieter seine Kündigungsfrist einhalten.Wenn Sie den neuen Mietvertrag schon in der Hand haben, sollten Sie ihn sorgfältig durchlesen und bei Fragen noch einmal mit dem Vermieter Rücksprache nehmen. Ist alles in Ordnung, können Sie den Mietvertrag unterschreiben und die Mietkaution für die neue Wohnung zahlen. Wichtig sind nun die Termine für die Wohnungsübergabe. Für die alte Wohnung erstellen Sie gemeinsam mit dem Vermieter ein Übergabeprotokoll, in dem sämtliche Mängel und Zählerstände aufgeführt werden müssen. So sind Sie vor Überraschungen sicher und können ganz gelassen nach dem Umzug Ihre alte Wohnung übergeben. Genauso verfahren Sie auch mit der neuen Wohnung. Auch hier ist ein Übergabeprotokoll wichtig, damit es später nicht wegen Details zum Streit kommen kann.

Der Umzug rückt näher

So allmählich wird es Zeit, an die praktischen Dinge zu denken. Ziehen Sie innerhalb der Stadt um, steht Ihnen ein Tag Sonderurlaub für den Umzug zu. Geht es in eine andere Stadt, bekommen Sie zwei Tage Sonderurlaub. Vor dem großen Umzug ist Gelegenheit, Dachboden und Keller schon einmal auszuräumen. Nicht alle Dinge werden Sie mit in die neue Wohnung nehmen wollen. Sortieren Sie den Rest gründlich. Einige Dinge lassen sich noch zu Geld machen, während andere Sachen nur noch für den Sperrmüll gut sind oder sogar in den Sondermüll gehören. Überlegen Sie im Vorfeld, ob Sie ein Umzugsunternehmen beauftragen oder den Umzug selber durchführen möchten. Wenn Ihnen ein Umzugsunternehmen zur Seite stehen soll, warten Sie nicht zu lange mit dem Termin. Gute Umzugsunternehmen haben meistens einen vollen Terminkalender.

Im Vorfeld sollten Sie auch an eine Halteverbotszone denken. Das erspart Ihnen und Ihren Helfern viel Arbeit. Wenn Sie aus beruflichen Gründen umziehen, beteiligt sich der Fiskus an den Kosten. Heben Sie unbedingt alle Belege und Quittungen auf, die irgendwie mit dem Umzug im Zusammenhang stehen. Ummeldungen für Strom oder Gas, Telefon und Internet sollten Sie jetzt vornehmen, damit in der neuen Wohnung alles reibungslos funktioniert. Ummelden sollten Sie sich auch bei der Krankenkasse, dem Jobcenter, der Rentenstelle, bei Vereinen und allen anderen Stellen, denen Sie Ihre Adresse gegeben haben. Am besten ist es, wenn Sie bei der Post einen Nachsendeauftrag stellen. Dann kommt Ihre Post auf jeden Fall in die neue Wohnung.

Jetzt wird es langsam ernst mit dem Umzug

Besorgen Sie sich im Vorfeld reichlich Umzugskartons. Sie werden erstaunt sein, was sich im Laufe der Jahre angesammelt hat. 100 Umzugskartons für eine Dreizimmerwohnung sind nicht ungewöhnlich. Dazu brauchen Sie Tragegurte, Abdeckfolie oder Decken zum Auspolstern. Haben Sie ein Umzugsunternehmen beauftragt, werden Ihnen diese Dinge meistens gestellt. Achten Sie darauf, Ihre Kartons richtig zu beschriften. Das spart Ihnen und Ihren Helfern beim Ausräumen viel Zeit.

Bevor die Möbel in die neue Wohnung kommen, sollten Sie dort einen Stellplan aufhängen. So wissen Ihre Helfer genau, wo welches Teil hingehört. Persönliche oder sehr wertvolle Dinge können Sie mit dem eigenen Pkw transportieren. Wenn Sie Ihre Helfer bei Laune halten wollen, vergessen Sie nicht, dass ein Umzug hungrig und durstig macht. Bereithalten sollten Sie auch eine kleine Grundausstattung an Erste-Hilfe-Utensilien. Es kann doch immer mal etwas passieren, auch wenn das niemand hofft.

Am besten ist es, wenn Sie in der neuen Wohnung zuerst die Möbel platzieren können und danach die dazugehörigen Kartons. Wenn die alte Wohnung leer geräumt ist, sparen Sie sich viel Stress mit dem ehemaligen Vermieter, wenn Sie die Wohnung noch einmal reinigen. Notieren Sie sich sämtliche Zählerstände für Strom, Gas und Wasser in der neuen und in der alten Wohnung.

In der neuen Wohnung angekommen

Erst wenn Sie alle Aufgaben erledigt haben, sind Sie wirklich umgezogen. So müssen Sie sich unter anderem in einer gesetzlich festgelegten Frist beim Einwohnermeldeamt ummelden. Briefkasten und Klingel sollten Sie möglichst bald mit ihrem Namen versehen. Vielleicht ist das auch der richtige Zeitpunkt, sich bei den Mitbewohnern im Haus vorzustellen und sich für das Verständnis für eventuelle Unannehmlichkeiten beim Umzug zu bedanken.

Was versteht man unter einer Haushaltsauflösung?

Was ist eine Haushaltsauflösung?

 

Was Sie bei einer Haushaltsauflösung alles beachten sollten

Als Haushaltsauflösung wird ganz allgemein die komplette Entleerung einer Wohnung bezeichnet. Dazu zählen nicht nur die Wohnräume, sondern auch sämtliche Nebenräume, wie zum Beispiel Keller, Boden oder Garagen. Verantwortlich für die Räumung der Wohnung ist in erster Linie der Besitzer des vorhandenen Hausrates. Er muss den Hausrat aber nicht selber entsorgen, sondern kann geeignete Personen damit beauftragen.

Vielfältige Gründe für eine Haushaltsauflösung

Nicht immer sind es die Erben, die eine Haushaltsauflösung durchführen oder veranlassen. Es gibt auch viel angenehmere Gründe für eine Haushaltsauflösung. Häufig ist es zum Beispiel günstiger, sich komplett neu einzurichten, wenn Sie auswandern oder in einen weit entfernten Ort ziehen möchten. Selbst der Umzug zu einem neuen Partner kann mit einer Haushaltsauflösung einhergehen. Unangenehm wird die Haushaltsauflösung für Sie als Haus- oder Wohnungseigentümer, wenn Sie aus diversen Gründen Ihr Eigentum von den Resten der Mieter befreien müssen. So kann oft beim Räumen einer Messiewohnung nicht mehr von einer Auflösung die Rede sein, sondern es muss eine Entmüllung vorgenommen werden. Immer mehr Unternehmen haben sich inzwischen auf solche Dienstleistungen spezialisiert.

Die Haushaltsauflösung – ein Abschied für immer

So vielfältig, wie die Gründe für eine Haushaltsauflösung sind, haben sie doch alle etwas gemeinsam. Eine Haushaltsauflösung ist etwas Endgültiges. Wenn Sie sich dazu entschließen, Ihren Haushalt aufzulösen, ist das unwiederbringlich. Sie lösen nicht nur Ihren Hausrat auf, sondern auch ein Stück Vergangenheit. In den meisten Fällen geht so eine Haushaltsauflösung nicht ohne Emotionen vonstatten. Genau aus diesem Grund sollten Sie Ihre Haushaltsauflösung auch sehr gut planen und vorbereiten.

Entrümpeln oder verwerten?

Ziel der Haushaltsauflösung ist es, die Wohnung oder das Haus, inklusive aller Nebengebäude komplett zu räumen. Nicht immer handelt es sich dabei allerdings um Müll, der einfach nur entsorgt werden muss. Manchmal kommen bei einer Haushaltsauflösung auch wahre Schätze ans Tageslicht, die lange im Verborgenen lagen und vielleicht sogar schon in Vergessenheit geraten sind. Es könnte sich also durchaus lohnen, wenn Sie die Haushaltsauflösung gemeinsam mit einem Experten planen. Vor allem dann, wenn es darum geht, die Wohnung eines Verstorbenen zu räumen, fehlt den Hinterbliebenen nicht selten die emotionale Distanz zu den Dingen. Wertvolle Dinge werden als lieb gewordener Plunder betrachtet oder einfache Dinge werden in der Erinnerung zu wahren Schätzen. Ein Experte kann hier ratend zur Seite stehen und eine erste Vorauswahl treffen.
Im Vorfeld sollten Sie aber schon einmal einen Gang durch die Wohnung gemacht haben, um alles, was Ihnen wichtig ist, vor dem Entrümpler zu sichern. Wenn der Haushalt erst einmal auf dem Lkw gelandet ist, ist es meistens zu spät.

Reduzieren Sie die Kosten der Haushaltsauflösung

Wenn Sie ein Unternehmen mit der Haushaltsauflösung beauftragt haben, landen Kisten und Kartons mit dem Hausrat in der Regel sofort auf dem Sperrmüll. Die Mitarbeiter haben allerdings auch ein gutes Auge für Dinge, die noch einen gewissen Verkaufswert haben oder sogar wertvoll sein könnten. Um die Kosten für die Auflösung des Haushaltes so gering wie möglich zu halten, sollten Sie sich am besten selber im Vorfeld nach interessanten Dingen umschauen. Für altes Silberbesteck, schöne Bilder oder andere Dekorationsartikel findet sich vielleicht auch noch ein Liebhaber. Wenn Ihnen nicht die Zeit davon rennt, könnten Sie vielleicht einen Garagenflohmarkt oder Ähnliches abhalten. Sicher werden Sie damit kein Millionär werden, aber vielleicht ist es einfach schön zu wissen, dass viele Dinge weiter verwendet werden und nicht einfach auf dem Sperrmüll landen. Nicht zuletzt ist es natürlich auch eine Kosten-Nutzen-Frage. Je weniger Dinge entsorgt werden müssen, desto geringer sind die Kosten für die Haushaltsauflösung.
Wichtige Dinge zum Schluss
Wenn Sie Ihre Haushaltsauflösung selber durchführen, sollten Sie auf jeden Fall darauf achten, dass Sie sich nicht verzetteln. Stellen Sie am besten einen Plan auf, wann welche Termine abgearbeitet werden müssen. Zu beachten sind zum Beispiel Kündigungsfristen oder das Beantragen für die Sperrmüllabholung. Viele Kommunen bieten einmal im Jahr eine kostenlose Abholung an. Wenn die Zeit bei Ihrer Haushaltsauflösung allerdings ein wichtiger Faktor ist, sollten Sie ein Unternehmen beauftragen. Gute Unternehmen arbeiten schnell und gründlich.

www.entruempelungsprofis-nrw.de

Wie entsorge ich Sperrmüll richtig?

Wie Sie durch Sperrmüll Entsorgung Geld sparen.

Zum Sperrmüll zählen sperrige Gegenstände, die im Haushalt anfallen und entsorgt werden sollen. Diese lassen sich in der Regel nicht zerkleinern oder zerlegen und deshalb nicht in einer Tonne entsorgen lassen. Neben Möbeln und und Teppichböden zählen noch weitere Gegenstände zum Sperrmüll. Die Abholung des Sperrmülls erfolgt in den meisten Gemeinden auf Anfrage oder aber durch die Kommunen in regelmäßigen Abständen.

Was gehört in den Sperrmüll?

– Kühl- und Gefriergeräte, Betten, Sofas, Sessel und Liegen
– TV-Geräte, Monitore, Radios, Kommoden, Tische, Stühle, Hocker und Schränke
– Waschmaschinen, Trockner, Geschirrspülmaschinen
– Herde, elektrische Heizkörper, Lattenroste und Matratzen
– Klimageräte und Drucker
– Regale, und Teile, diese sollten maximal 2 Meter lang sein und gebündelt werden
– Kisten, Koffer und Truhen, diese müssen alle leer entsorgt werden
– Teppiche, Läufer und Auslegware
– Kinderwagen, Dreiräder, Roller und Fahrräder
– Rasenmäher und Gartenmöbel
– Wäscheständer
– Badewannen und Duschtassen aus Metall
– Staubsauger
– Lampen
– Sportgeräte, Zelte

 

Nicht mitgenommen werden

– Badewannen, Duschtassen, Waschbecken und WC
– Bauholz und Baubretter, Türen und Fenster
– Parkett und Fußleisten
– Gartenzäune aus Holz
– Säcke, Kartons und Tüten
– Ölöfen, Ölradiatoren, Öltanks

 

Anmeldung des Sperrmülls

Die Bestellung eines Sperrmüllcontainers lohnt sich erst ab einer bestimmten Menge. Für kleinere Mengen können örtliche Entsorgungsbetriebe beauftragt werden. Als haushaltsübliche Menge gilt Sperrmüll bis zu vier Kubikmeter. Diese Menge kann zwei Mal im Jahr abgeholt werden und ist in den Jahresmüllgebühren enthalten. Die Anmeldung beim Entsorgungsdienst erfolgt am Telefon oder über ein Formular, auf dem die abzuholenden Gegenstände eingetragen werden. Der Entsorgungsdienst legt dann einen Termin fest, damit der Sperrmüll am Straßenrand deponiert werden kann.

 

Die Bereitstellung vom Sperrmüll

Das Sperrgut wird frühestens am Vortag spät am Abend oder direkt am Abholtag bis spätestens 07.00 Uhr vor dem Haus bereit gestellt. Die Abholung vom Sperrmüll erfolgt üblicherweise bis spätestens 19.00 Uhr am Abholtag. Der Sperrmüll muss so abgelegt werden, dass weder Radfahrer, Fußgänger oder Autofahrer durch das Sperrgut behindert oder gefährdet werden dürfen.

 

Die Abholung vom Sperrgut

Die Mitarbeiter der Entsorgungsdienste müssen alle am Straßenrand abgelegten Gegenstände einzeln per Hand auf das Entsorgungsfahrzeug verbringen. Oft wird auch ein Entsorgungsfahrzeug genutzt, auf dem sich eine Müllpresse befindet, mit welcher der Müll zerkleinert wird. Danach wird das Sperrgut auf der passenden Mülldeponie entsorgt oder zur Müllverbrennungsanlage gefahren.

Wohnung nach dem Auszug renovieren?

Wohnung bei Auszug renovieren:

Rechte und Pflichten als Mieter

Während der Mietzeit können Sie Ihre Wohnung ganz nach dem eigenen Geschmack streichen und gestalten. Doch spätestens zum Auszug stehen Sie vor der Problematik, dass der Vermieter in der Regel weiße oder mindestens neutrale Farben an der Wand verlangt. Trotz Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes von 2008 sind eindeutige Regelungen nur schwer zu finden und als Mieter sind Sie nicht selten der Vermieter-Willkür ausgesetzt.

Farben die möglichst viele potenzielle Neumieter ansprechen

Sie haben sich mit der Wischtechnik an den frisch verputzten Wänden viel Mühe gegeben oder den alten Fußboden gegen hochwertiges Parkett ausgetauscht. Wenn Sie ausziehen, kann Ihr Vermieter die Beseitigung sämtlicher Umbauten und baulichen Veränderungen verlangen.

Für Sie heißt das: Haben Sie die Wohnung mit Tapete übernommen, muss diese auch wieder an die Wand. Und beim Fußboden kann es richtig teuer werden. Auch wenn Ihr neuer Fußboden eine Wertsteigerung der Wohnung erzeugt, kann der Eigentümer verlangen, dass Sie bei Auszug renovieren und den ursprünglichen Boden wieder verlegen. Tun Sie das nicht, zieht der Vermieter die Kosten für einen Handwerker von Ihrer Kaution ab und am Ende kann es passieren, dass Sie sogar draufzahlen müssen. Bei den Wandfarben besteht keine sogenannte „Weißpflicht“.

Neutrale und gedeckte Farben werden in der Regel geduldet. Bei kräftigen Farbtönen, grauen oder roten oder grünen Wänden wird der Vermieter aber auf einen Anstrich bestehen und fordern, dass Sie renovieren und dafür weiße Farbe wählen. Modefarben und sehr dunkle Farbtöne sind laut Bundesgerichtshof nicht „neutral“ und schränken die Neuvermietung der Wohnung ein.

Um eine Renovierung können Sie sich nur „drücken“, wenn Sie selbst einen Nachmieter finden und dieser vom Eigentümer akzeptiert wird. Anderenfalls gilt: renovieren Sie die Wohnung und wählen ausschließlich neutrale Farben. Hier ist Weiß immer die beste Wahl und obendrein die günstigste Möglichkeit, um farbige Wände „Vermieterkonform“ zu gestalten.

Vermieter darf keine Komplettrenovierung verlangen

Viele Eigentümer verlangen von Ihnen, die Wohnung im Ursprungszustand zu übergeben. Doch eine Komplettrenovierung hält bei gerichtlichen Auseinandersetzungen nicht stand, sodass Sie beruhigt nur die Bereiche renovieren müssen, in denen tatsächlicher Bedarf besteht. Auch eine Abnutzung der Böden oder zum Beispiel einer Einbauküche darf Ihnen nicht zur Last gelegt werden. Wenn es sich um Gebrauchsspuren im normalen Bereich handelt, sind Sie nicht zur Ausbesserung verpflichtet. Sind Sie unsicher, lassen Sie Ihren Mietvertrag vom Mieterbund oder einem anderen Spezialisten prüfen.

Viele Verträge beinhalten Klauseln, die rechtswidrig und von Ihnen nicht einzuhalten sind. Sehr beliebt sind Zeiträume, die Sie zum Renovieren innerhalb Ihrer Mietzeit verpflichten und in der Regel von 3 bis 5 Jahren Abstand zwischen Schönheitsreparaturen sprechen. Beinhaltet Ihr Mietvertrag eine derartige Klausel, müssen Sie auch die Renovierung nach Auszug nicht vornehmen und Ihr Vermieter darf die Kaution dennoch nicht einbehalten. Sehr beliebt ist der „vertragsgemäße Zustand“, der ebenfalls in die Rubrik unwirksamer Klauseln fällt. Denn eine konkrete Definition zur Bezeichnung vertragsgemäß gibt es nicht, wodurch die Einhaltung der Vorschrift im Auge des Betrachters liegt und rechtsunwirksam ist. Sollen Sie gar Fenster und Türen von innen wie außen renovieren? Das müssen Sie nicht und auch für Reparaturen an sanitären Anlagen oder den Ersatz abgegriffener Lichtschalter und Türklinken ist der Eigentümer zuständig.

Fazit – renovieren ja, aber in Maßen
Die meisten Mietverträge beinhalten laut Mieterschutzbund unwirksame Klauseln. Gerade bei Schönheitsreparaturen und beim Renovieren sind Sie gut beraten, wenn Sie vor Auszug mit einem Fachmann sprechen und sich der Willkür des Vermieters nicht aussetzen. Sie sparen nicht nur eine Menge Zeit und Geld, sondern auch nervenaufreibenden Schriftverkehr oder Streitigkeiten, die letztendlich vor Gericht führen. Die Beschädigung von Wänden und Decken ist so ziemlich der einzige Punkt, den Ihnen ein Vermieter außerhalb schwarz oder anderweitig dunkel gestrichener Wände in Rechnung stellen kann. Tipp: Planen Sie eine Vorbesichtigung ein und lassen sich vom Eigentümer oder der Hausverwaltung auflisten, was Sie renovieren sollen. Mit dieser Liste vereinbaren Sie einen Termin beim örtlichen Mieterverein und werden erfahren, dass zahlreiche der aufgeführten Punkte gar nicht in Ihren Verantwortungsbereich fallen und den Vermieter verpflichten.

Haushaltsauflösungen und Entrümpelungen eine Sache für Profis

Warum man einen Profi für eine Haushaltsauflösung engagieren sollte?

Der Grund für eine Haushaltsauflösung ist oftmals der Verlust eines Familienangehörigen. In dieser Situation kann oder möchte sich nicht jeder um die Aufgaben, die mit einer Entrümpelung verbunden sind, selbst kümmern. Der bessere und sorgenfreie Weg für die Durchführung einer Haushaltsauflösung ist, diese Aufgabe in die Hände von erfahrenen Profis zu geben.

Profis sorgen für eine schnelle und diskrete Entrümpelung

Die Auflösung einer Wohnung erfordert meist eine große körperliche Anstrengung. Möbel müssen demontiert und die gesamte Wohnung ausgeräumt werden. Liegt die Wohnung nicht im Parterre, müssen schwere Gegenstände oft über mehrere Treppen hinuntergetragen werden.

Manchmal muss eine Wohnung auch so schnell wie möglich geräumt werden, etwa, weil der Vermieter auf eine zügige Räumung drängt, um die Wohnung schnellstmöglich wieder vermieten zu können. Wenn Sie einen Profi mit der Entrümpelung beauftragen, können Sie sich darauf verlassen, dass alle Möbel schnell und sorgfältig demontiert werden und die Wohnung in kürzester Zeit ausgeräumt ist. So haben Sie eine Sorge weniger.

Profis bieten transparente Preise ohne versteckte Kosten für die Entrümpelung

Wenn Sie einen Profi mit der Haushaltsauflösung beauftragen, ist ein weiterer Vorteil für Sie, dass Sie von Anfang an wissen, welche Kosten für die Entrümpelung auf Sie zukommen. Profis beraten Sie ausführlich und besichtigen zusammen mit Ihnen die Wohnung, die ausgeräumt werden soll. Im Zuge des Beratungsgesprächs werden in der Regel alle erforderlichen Arbeiten dokumentiert. Im Anschluss an die Besichtigung erhalten Sie ein transparentes Angebot mit einer ausführlichen Kostenaufstellung für die Entrümpelung.

Profis senken die Kosten durch den Verkauf von Möbeln und Einrichtungsgegenständen

Nicht alle Möbel und Einrichtungsgegenstände müssen im Zuge einer Entrümpelung entsorgt werden. Vielfach haben diese Gegenstände einen nicht unerheblichen Wert. Für Privatpersonen ist es allerdings oftmals kaum möglich, geeignete Käufer zu finden.

Überlassen Sie diese Aufgabe lieber professionellen Haushaltsauslösern. Bereits bei der Besichtigung der Wohnung verschaffen sich Profis einen Überblick über die Wertgegenstände, deren Verkauf sich lohnen wird und können Ihnen eine erste, grobe Einschätzung des Verkaufswertes geben. Profis verfügen über den erforderlichen Sachverstand für eine objektive Bewertung und haben aufgrund Ihrer Erfahrung zahlreiche Kontakte zu Unternehmen und Händlern der jeweiligen Fachgebiete, die gut erhaltene Möbel, Bilder, Porzellan und andere Einrichtungsgegenstände zu fairen Preisen aufkaufen. Der Erlös aus dem Verkauf von werthaltigen Gegenständen und Möbeln reduziert die Koten für die Wohnungsauflösung.

Im besten Fall ist die Auflösung dann für Sie sogar kostenlos und Sie erhalten noch bares Geld ausbezahlt. Nutzen Sie diesen Vorteil und beauftragen Sie einen Profi mit der Haushaltsauflösung.

Profis sorgen für die sach- und umweltgerechte Abfallentsorgung

Am Ende jeder Entrümpelung bleibt immer eine Vielzahl von Gegenständen, die nicht verkauft werden können und entsorgt werden müssen. Profis übernehmen diese Arbeit für Sie. Die umweltgerechte Trennung und Entsorgung gehört zu den Aufgaben professioneller Haushaltsauflöser. Profis wissen wie und wo die unterschiedlichsten Reststoffe entsorgt werden müssen. Die Kosten für die Entsorgung sind im Preis für die Entrümpelung enthalten. Sie müssen sich nicht um die umweltgerechte Entsorgung kümmern, wenn Sie einen Profi mit der Entrümpelung beauftragen.

Nutzen Sie die Erfahrung eines Profis und beauftragen Sie Fachleute für eine schnelle und diskrete Entrümpelung. Profis erledigen für Sie alle erforderlichen Arbeiten von der Demontage der Möbel über den Abtransport und den Verkauf von Wertgegenständen bis hin zur Entsorgung nicht mehr brauchbarer Gegenstände. Profis bieten Ihnen den kompletten Service rund um eine Entrümpelung zu fairen und transparenten Preisen.

Was ist Sondermüll und wie entsorge ich diesen richtig?

Abfälle als Sondermüll erkennen und richtig entsorgen

Im Haushalt, in der Industrie oder in Krankenhäusern fallen täglich Abfälle an, die schädliche Substanzen enthalten. Sie stellen dann eine große Gefahr für die menschliche Gesundheit oder die Umwelt dar. Finden Sie beim Aufräumen oder während eines Umzugs schädliche Materialien, geben Sie diese als Sondermüll bei stationären Annahmestellen, mobilen Schadstoffsammlungen oder Wertstoffannahmestellen ab.

Sondermüll richtig erkennen

Bei vielen Substanzen besteht die Gefahr, dass sie das Grundwasser, den Boden oder die Luft gefährden. Je nachdem, um was für eine Substanz es sich handelt, gefährdet sie nicht nur die Umwelt, sondern es besteht auch eine Gefahr für die Gesundheit. Dieses gilt vor allem, wenn die Substanz krankheitserregend, brennbar und/oder explosiv ist.

Insgesamt gibt es mehr als 400 Abfallarten im Abfallverzeichnis, die als gefährlich eingestuft sind und somit zum Sondermüll gehören. Im Haushalt fallen z. B.

– Medikamentenreste,
– Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen oder andere Leuchtmittel,
– Batterien und Akkus,
– Farben und Lacke,
– lösungsmittelhaltige Substanzen,
– Altöl,
– Elektrogeräte

als Sondermüll an.

Sondermüll mit gefährdenden Inhaltsstoffen ist mit einem entsprechenden Gefahrensymbol oder einem Warnhinweis versehen. Zusätzlich ist oft eine durchgestrichene Mülltonne abgebildet um zu verhindern, dass der Sondermüll in den normalen Hausmüll gelangt. Gerade Gegenstände oder Produkte (z. B. Holzschutzmittel), deren letzte Verwendung einige Zeit her ist, stellen eine Gefahr dar. Sie enthalten unter Umständen gefährliche, inzwischen verbotene Schadstoffe und gefährden so die Natur und den Menschen.

Mit Sondermüll richtig umgehen

Wenn Gefahrensymbole oder Warnhinweise auf einem Gegenstand oder Produkt auf Sondermüll hinweisen, bewahren Sie diesen möglichst in der Originalverpackung kindersicher auf. Um zu vermeiden, dass der Sondermüll versehentlich in den Hausmüll gelangt, verwahren Sie ihn bis zur Entsorgung in einem abschließbaren Schrank. Mischen Sie grundsätzlich keine Chemikalienreste miteinander. Wenn diese miteinander reagieren, kann es zu gefährlichen Verletzungen kommen. Bei der Entsorgung von Altmedikamenten gibt es keine einheitliche Regelung. Denn Apotheken sind seit 2009 nicht mehr zur Rücknahme von Medikamenten verpflichtet und somit die Entsorgung über den normalen Hausmüll möglich . Allerdings empfiehlt es sich, selbst kleine Medikamentenmengen beim Recyclinghof oder Schadstoffmobil abzugeben, damit sie nicht in die Umwelt gelangen.

Methoden der Sondermüll-Entsorgung

Je nach Gegenstand bzw. Substanz gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Sondermüll fachgerechten und kostenlosen entsorgen:

a) Schadstoffmobile

Die kommunalen Fahrzeuge sind für den Transport von Gefahrgut ausgestattet und kommen zu bestimmten Terminen in Ihre Wohnortnähe. Die Entgegennahme des Sondermülls zur Entsorgung erfolgt in haushaltsüblichen Mengen, wenn er als Gefahrstoff gekennzeichnet ist, z. B.
– Haushaltschemikalen,
– Pestizide,
– Altbatterien, Knopfzellen und Akkus,
– Spraydosen,
– Altlacke- und -farben,
– Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen.

b) Recycling- bzw. Wertstoffhof

Hierbei handelt es sich um eine abfallwirtschaftliche Einrichtung eines Entsorgungsträgers zur Weiterleitung der gesammelten Abfälle und Wertstoffe an die Verwertungs- oder Entsorgungsanlagen. Sie bringen den Sondermüll eigenständig zum Recyclinghof und geben ihn dort meist kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr ab. Auf dem Recyclinghof befinden sich unterschiedliche Container, mit getrennter Aufbewahrung nach z. B. Elektrogeräte, Altfarben, Leuchtstofflampen, Autobatterien etc.

c) Rücknahmepflicht des Handels

Es ist untersagt, Elektrogeräte und -schrott oder Batterien bzw. Akkus über den Hausmüll zu entsorgen. Seit 2016 gilt das Elektroschrott-Gesetz, wonach der Handel ausgediente Elektronik- und Elektrogeräte muss. Diese Regelung gilt für den stationären Handel und für den Onlinehandel gleichermaßen. Generell besteht eine Rücknahmepflicht von großen Elektrogeräten (z. B. Fernseher, Waschmaschine, Kühlschrank), wenn Sie ein entsprechendes Neugerät kaufen. Für Kleingeräte mit einer Kantenlänge von weniger als 25 cm (z. B. Smartphone, elektrische Zahnbürste, Rasierer) gilt die Rücknahme ohne Bedingung. Das heißt, dass selbst, wenn Sie kein neues Gerät kaufen, eine Rücknahmepflicht besteht. Auch Akkus und Batterien nimmt der Handel in speziellen Sammelbehältern zurück. Alternativ ist die Abgabe von Elektrogeräten als Sondermüll auch im Recyclinghof möglich. Batterien und Akkus nimmt das Schadstoffmobil ebenfalls entgegen.